Limbachs Sicherheitsversprechen hielt drei Tage – dann waren die Gitter durch
31. August 2026
Pfeil (FDP) zum Gefängnisausbruch in Duisburg: „Offenbar ist im NRW-Justizvollzug mittlerweile alles möglich.“

Dr. Werner Pfeil MdL, Sprecher im Rechtsausschuss, Sprecher für Europa und Internationales. Foto: FDP
Düsseldorf. Auf spektakuläre Weise ist in der Nacht auf Sonntag ein Häftling aus der Justizvollzugsanstalt Duisburg-Hamborn geflohen. Der Ausbruch reiht sich ein in eine Reihe schwerwiegender Vorfälle im NRW-Justizvollzug unter Verantwortung von Justizminister Dr. Benjamin Limbach (Grüne).
Dr. Werner Pfeil, rechtspolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion NRW, kritisierte:
„Jetzt reiht sich ein weiterer Vorfall in die Pleiten-Pech-und-Pannen-Geschichte des NRW-Justizministers. Er findet den Ausbruch ‚inakzeptabel‘ – ich sage dazu: Es ist nur noch peinlich, was in Nordrhein-Westfalen vom Justizminister verlautbart wird.
Mitte der Woche tönte Limbach, der Justizvollzug in Nordrhein-Westfalen sei sicher – und drei Tage später werden über Nacht Gitterstäbe durchgesägt. Offenbar ist im NRW-Justizvollzug mittlerweile alles möglich.“
Weitere Informationen
» Westdeutsche Allgemeine Zeitung: Neue Details zum Ausbruch aus JVA Duisburg



